
Dr. med. Walter Ruckdeschel
Internist, KardiologieArbeitsschwerpunkte
Koronare Herzerkrankung
Herzmuskelerkrankungen
Herzklappenerkrankungen
arterielle Hypertonie
Herzrhythmusstörungen
Vorhofflimmern
Herzschrittmacher
Herzinsuffizienz
Carotisstenose
periphere arterielle Verschlusskrankheit
Aortenaneurysma
Varikose
Leistungsspektrum
Elektrokardiographie (EKG)
Mit Elektrokardiographie (kurz EKG) wird die Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität mittels auf die Haut geklebter oder angesaugter Elektroden bezeichnet. Das EKG gibt dem Arzt vielfältige Informationen bei Herzerkrankungen. Während bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße, des Herzmuskels und der Herzklappen das EKG nur basale Informationen gibt und andere Untersuchungen sehr viel weiter reichende Beurteilung erlauben, stellt das EKG bei Herzrhythmusstörungen die entscheidende Untersuchungsmethode dar.
24-h-EKG
Beim 24-h- oder Langzeit-EKG wird mittels weniger Elektroden und einem kleinen tragbaren Gerät das EKG über 24 Stunden aufgezeichnet und folgend am Computer ausgewertet. Diese Methode ist wichtig bei der Beurteilung von Herzrhythmusstörungen.
7-Tages-EKG
In einigen Fällen sind die aus einem 24-h-EKG zu gewinnenden Informationen nicht ausreichend und ein längerer Zeitraum der EKG-Aufzeichnung erforderlich. In diesem Fall wird mittels zwei Elektroden und einem sehr kleinen, digitalen Gerät das EKG lückenlos über bis zu 7 Tage kontinuierlich aufgezeichnet und folgend am Computer ausgewertet. Diese Methode ist nicht Inhalt der Regelversorgung gesetzlich krankenversicherter Patienten.
Event-Recorder
In einigen Fällen sind bei Rhythmusstörungen die aus einem 24-h-EKG zu gewinnenden Informationen nicht ausreichend und akute EKG-Aufzeichnung während eines Anfalls von Herzrasen oder bei Kollaps/Synkope erforderlich. In diesem Fall zeichnet der Pat. selbst mittels einem kleinen portable Gerät bei Beschwerden ein EKG auf, das später im Computer ausgewertet wird. Diese Methode ist nicht Inhalt der Versorgung gesetzlich krankenversicherter Patienten.
Belastungs-EKG (Ergometrie)
Das Belastungs-EKG beinhaltet die Aufzeichnung eines normalen 12-Kanal-EKGs während einer definierten Belastung, meist auf dem Fahhradergometer. Häufigster Grund (Indikation) für eine Ergometrie ist der Nachweis einer nur unter körperlicher Belastung auftretenden Durchblutungsstörung (Ischaemie) des Herzens infolge Koronarer Herzkrankheit. Andere Gegenstände der Untersuchung mittels Belastungs-EKG sind Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Herzklappenfehler. Auch bei Gesunden kann ein Belastungs-EKG Aufschluss über die körperliche Leistungsfähigkeit geben.
Echokardiographie
Mit Echokardiographie (heute ausschließlich als Farbduplexechokardiographie durchgeführt) wird die Ultraschalluntersuchung des Herzens bezeichnet. Allgemein wird mit Echokardiographie zunächst die transthorakale Echokardiographie gemeint, bei der die Untersuchung durch Aufsetzen des Schallkopfes auf die Brust des Patienten erfolgt.
Die transthorakale Echokardiographie ist eine der wichtigsten Untersuchungsmethoden der Kardiologie, bei der in einem Untersuchungsgang ohne Gefahren für den Patient umfassende Informationen über Struktur und Funktion des Herzens gewonnen werden.
Im Gegensatz hierzu erfolgt bei der transösophagealen Echokardiographie die Untersuchung mittels eines Endoskopes, an dessen Spitze der Ultraschallsensor bis in die untere Speiseröhre eingeführt wird und so detaillierte Bilder der Herzstrukturen ergibt.
Streßechokardiographie
Indikationen: nicht-diagnostische Ergometrie, KHK, Klappenvitien, Kardiomyopathie
Bitte beachten: Nüchternheit und Aufklärung für Dobutrex-Streßecho, ß-Blocker, Nitrate und Calzium-Antagonisten zur Untersuchung nach Möglichkeit pausieren.
Zu unterscheiden ist die dynamische von der pharmakologischen Streßechokardiographie mit jeweiligen Besonderheiten: bei der dynamischen Streßechokardiographie erfolgt eine ergometrische halbsitzende Belastung in linksgekippter Position für verbesserte Ultraschallbedingungen, der Ablauf entspricht einer Fahrradergometrie mit begleitender Echokardiographie. Bei der pharmakologischen Streßechokardiographie liegt der Patient in Linksseitenlage, es erfolgt eine Infusion mit Dobutamin in aufsteigender Dosierung zur Steigerung von Herzfrequenz und -Schlagkraft. Aufgrund des im Vergleich zur Fahrradergometrie (Risiko von Kammerflimmern ca. 1:10.000) ungefähr doppelten Risikos schwerer Komplikationen ist eine schriftliche Aufklärung bei pharmakologischer Streßechokardiographie unbedingt erforderlich. Die dynamische Streßechokardiographie ist in den allermeisten Fällen adäquat, während die pharmakologische Streßechokardiographie auch aufgrund des höheren Aufwandes einigen speziellen Indikationen vorbehalten bleibt, so z.B. die Notwendigkeit eines aussagekräftigen Belastungstests bei ergometrisch nicht (aus-) belastbaren Patienten (z.B. aufgrund Coxarthrose), ferner die praeoperative Risikoabschätzung bei Patienten vor größeren extrakardialen Eingriffen oder spezielle Fälle in der Diagnostik von KHK und Aortenklappenerkrankungen.
Die Streßechokardiographie weist bei guten Untersuchungsbedingungen eine der konventionellen Ergometrie deutlich überlegene und der Myokardszintigraphie vergleichbare hohe Sensitivität und Spezifität bei der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung auf. Dies bedeutet nicht, daß die Streßechokardiographie als Alternative zur Ergometrie anzuwenden ist (insbesondere aus Gründen der Kosten und des Aufwandes). Eine Indikation zur Streßechokardiographie ergibt sich bei sogenannter nichtdiagnostischer Ergometrie z.B. aufgrund nicht aussagekräftigem EKG bei Schenkelblock, unter Digitalis, bei LV-Hypertrophie mit ST-Senkung im Ruhe-EKG sowie bei Patienten mit hoher Wahrscheinlichkeit einer nicht-diagnostischen Ergometrie aus anderen Gründen, andererseits bei Patienten mit anzustrebender höherer Ausschlußwahrscheinlichkeit einer KHK zur Vermeidung einer Koronarangiographie z.B. bei atypischen Beschwerden. Weitere wichtige Indikationsbereiche der dynamischen Streßechokardiographie bestehen in der Abklärung einer pulmonalen Hypertonie, stenosierenden Herzklappenvitien (Aorten- und Mitralstenose) sowie der hypertroph-obstruktiven Kardiomyopathie.Zu beachten ist die möglichst in allen Fällen am Untersuchungstag notwendige Pausierung von Medikation mit ß-Blockern, Nitraten und Calzium-Antagonisten, soweit der Zustand des Patienten dies erlaubt.
Transösophageale Echokardiographie (TEE)
Indikationen: zerebraler Insult, arterielle Embolie, Klappen- und Shuntvitien, Endokarditis
Zu beachten: Nüchternheit, Aufklärung vor dem Untersuchungstag
In den allermeisten Fällen sind die wesentlichen Aussagen hinsichtlich kardialer Struktur und Funktion mittels transthorakaler Echokardiographie mit pw-, cw- und Farbdoppler (neuerdings auch: Gewebedoppler) möglich. In einigen speziellen Situationen sind jedoch wesentliche, therapieentscheidende Details nur mittels transösophagealer Echokardiographie zu erfassen. Dies betrifft insbesondere Patienten mit vermuteter oder gesicherter zerebraler Ischaemie ohne mit anderen üblichen Methoden (zerebrale Bildgebung, Carotis-Duplex, transthorakale Echokardiographie, Herzrhythmusdiagnostik) festzulegende wahrscheinliche Ursache (sogenannter kryptogener Schlaganfall), bei denen mittels TEE gezielt nach intrakardialen Tumoren (meist: atriales Myxom) und Thromben, Vorhofseptumveränderungen (PFO, Aneurysma, ASD) sowie Veränderungen im Aortenbogen gesucht wird (thrombogene Aorta). Weitere Indikationen ergeben sich bei V.a. Endokarditis und anderen Herzklappenerkrankungen sowie im stationären Bereich bei der TEE-geführten Kardioversion bei Vorhofflimmern unsicherer Zeitdauer ohne vorbestehende Antikoagulation.
Zu beachten ist die zur Untersuchung erforderliche schriftliche Aufklärung und Nüchternheit. In einigen Fällen kann die Untersuchung unter ausschließlicher Rachenschleimhautanaesthesie durchgeführt werden, in den anderen Fällen ist eine additive Sedierung erforderlich, weshalb am Rest des Untersuchungstages in diesen Fällen das Führen eines Kfz nicht möglich ist.
Elektrokardioversion
Bei der Elektrokardioversion wird in der Regel mittels auf die Brustwand aufgesetzter Elektroden ein Gleichstrom-Schock abgegeben, der mittels angeschlossenem EKG zum Herzrhythmus synchronisiert wird (externe Kardioversion). Die Elektrokardioversion wird am häufigsten zur Beseitigung von Vorhofflimmern angewendet, hat aber auch eine wichtige Bedeutung in der Notfallmedizin bei der Beendigung anhaltender Kammertachykardie. Selten erfolgt eine interne Elektrokardioversion über in das Herz eingebrachte Elektrodenkatheter, die Anwendung erfolgt ebenfalls zur Beendigung meist von Vorhofflimmern. Um die Behandlung für den Patienten komfortabel zu gestalten, erfolgt außer im Notfall eine Kurznarkose.
Zur Beseitigung von persistierendem (anhaltendem) Vorhofflimmern ist die Elektrokardioversion das Standardverfahren und beinhaltet hohe Erfolgsaussichten bei sehr geringem Komplikationsrisiko unter der Voraussetzung sorgfältiger Vorbereitung. Nüchternheit bei vorausgeplanter Behandlung ist zwingend erforderlich.
Die Elektrokardioversion könnte prinzipiell in einigen Fällen ohne Nachteil für den Patienten ambulant durchgeführt werden, es existiert hierzu aber keine Finanzierungsbasis bei gesetzlich krankenversicherten Patienten.
Herzschrittmacher- und Defibrillatoren-Ambulanz
Indikationen: implantierter Herzschrittmacher / Defibrillator in regelmäßigen Abständen, V.a. Aggregatfehlfunktion/Sondenproblem, inadäquate Programmierung, Überprüfung Eigenrhythmus (z.B. Nachweis von Vorhofflimmern), bei Defibrillatoren bei Schockabgabe kurzfristig
Bitte beachten: Herzschrittmacher-/Defibrillator-Ausweis mitbringen
Derzeit können im MVZ Dorfen alle gängigen Herzschrittmacher und ICDs der Hersteller Medtronic, Guidant/CPI, St. Jude Medical/Pacesetter, Biotronik, ELA und Vitatron kontrolliert und programmiert werden. Zum Terminmanagement bei Herzschrittmacher- und Defibrillatorpatienten hat es sich bewährt, bei jeder Kontrolle bereits den nächsten Termin (Defibrillatoren strikt 3-monatlich oder kurzfristig nach Therapieabgabe oder Synkope), Herzschrittmacher 6-12-monatlich, in Einzelfällen in kürzeren Abständen) mit dem Patienten zu vereinbaren.
Abdomen-Sonographie
Die Abdomen-Sonographie bezeichnet die Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane wie Leber, Milz, Pankreas, Nieren, Harnblase, Prostata, weibliche Geschlechtsorgane, Darm und große Gefäße. Unter der Voraussetzung adaequater technischer Ausstattung erfolgt die Sonographie des Abdomens immer in Kombination mit Farbdupelexsonographie zur sauberen Unterscheidung von Gefäßstrukturen. Weitere technische Merkmale wie Multifrequenzschallköpfe und computerbasierte Bildoptimierung haben in den letzten Jahren zu immer weiter verbesserter Bildqualität geführt. Die Sonographie stellt eines der wichtigsten Untersuchungsverfahren zur Beurteilung des Bachraumes dar und erzielt in der Hand des erfahrenen Untersuchers exzellente Ergebnisse.
Schilddrüsen-Sonographie
Die Sonographie ist neben der Laboranalyse die wichtigste Untersuchungsmethode der Schilddrüse. Sie wird in der Regel mit Farbduplexsonographie kombiniert, womit zusätzliche Informationen zur Durchblutungssituation der Schilddrüse gewonnen werden können.
Angiologische Untersuchung der hirnversorgenden Arterien
Indikationen: (V.a.) zerebrale Ischaemie, Atherosklerose, Strömungsgeräusch am Hals, Seitendifferenz Blutdruck am Arm >20-30mmHg
Zum Einsatz gelangen je nach Bedarf einzeln oder häufig in Kombination cw-Dopplersonographie und hochauflösende Farbduplexsonographie (10-14 MHz). Es lassen sich im Wesentlichen zwei Indikationsgruppen abgrenzen: einerseits die Suche nach haemodynamisch relevanten Stenosen bei Patienten mit abgelaufener oder vermuteter zerebraler Ischaemie oder bei Patienten mit atherogenen Risikofaktoren sowie Risikostratifizierung vor größeren operativen Eingriffen. Die andere Gruppe besteht aus Patienten mit in Diskussion stehender Atherosklerose (v.a. KHK, gesicherte KHK, pAVK, Diabetes, andere Risikofaktoren) im Sinne eines Atherosklerose-Stagings z.B. zur Begründung einer präventiven (kostenintensiven und langfristigen) Statintherapie bei Hyperlipoproteinaemie im Falle von merklichen atherosklerotischen Veränderungen im Carotisbereich. Neben der Erfassung fokaler Plaquebildung erfolgt routinemäßig die Messung des IMT (Intima-Media-Komplex), der einerseits altersabhängig (von 0,5-0,8mm) ansteigt, andererseits aber eine klare Assoziation zu bekannten atherogenen Risikofaktoren und der Prognose einer sich entwickelnden Atherosklerose aufweist. Bei haemodynamisch relevanten Stenosen (ab 50% Querschnittsreduktion) erfolgt eine semiquantitative Graduierung nach den anerkannten internationalen Kriterien, die sich v.a. an den großen Studien zum Thema Carotis-Stenose (NASCET, ECST, ACAS) orientieren. Entscheidend ist hierbei die Erfassung von Patienten mit höhergradigen (>70%igen) Stenosen, die unter bestimmten Umständen von einer operativen oder kathetergeführten Intervention auch im asymptomatischen Stadium profitieren können. Eine seltenere Indikation zur angiologischen Untersuchung der supraaortalen Arterien ergibt sich bei deutlich seitendifferentem Blutdruck an den Armen (V.a. Stenose der A. subclavia).
Angiologische Untersuchung der Extremitätenarterien
Indikationen: pAVK, Atherosklerose, belastungsabhängige Beinschmerzen, Läsion am Fuß/Unterschenkel mit Heilungsstörung, Diabetes mellitus
Hier handelt es sich in aller Regel um die Beinarterien, nur in einigen speziellen Fällen (arterielle Embolie, Vaskulitis, Stenose A. subclavia, neurovaskuläre Kompressionssyndrome, mechanische Gefäßschäden im Unterarm-/Handbereich) werden die Armarterien untersucht.
Zum Einsatz gelangt die cw-Dopplersonographie mit Spektralanalyse und konventioneller Druckmessung an den Knöchelarterien in mmHg mittels Manschette oder hydrostatisch in cm Wassersäule sowie die Farbduplexsonographie, bei der die Arterien und der Blutstrom direkt sichtbar gemacht werden und exakte Flußmessungen erfolgen können z.B. zur Graduierung von Stenosen (Engstellen).
Farbduplex- und Kompressions-Sonographie der Extremitätenvenen
In der weit überwiegenden Zahl der Erkrankungen von Extremitätenvenen handelt es sich um die Beinvenen. Hierbei werden subfasziale (tiefe) Venen von epifaszialen (oberflächlichen) Venen unterschieden. Häufig führt ein Verdacht auf Venenthrombose zur Untersuchung, wobei in der Mehrzahl der Fälle insbesondere in Kombination mit D-Dimer-Schnelltest (Laboruntersuchung) schnell und zuverlässig eine Thrombose nachgewiesen oder ausgeschlossen werden kann.
Nicht nur bei Beinvenenthrombose, sonderen auch bei oberflächlicher Venenentzündung (Thrombophlebitis/Varikophlebitis) und Krampfadern ist die Duplexsonographie die wichtigste Untersuchungsmethode.
Die Sonographie der Extremitätenvenen ist ein Ultraschallverfahren, bei dem Struktur und Funktion der Venen sichtbar gemacht werden. Wie alle diagnostischen Ultraschallverfahren ist die Untersuchung ungefährlich.
Farbduplexsonographie der abdominellen Gefäße
Indikationen: Angina abdominalis, portale Hypertonie, Leber- und Milzerkrankungen, Pankreatitis, Rechtsherzinsuffizienz
Bitte beachten: Nüchternheit, möglichst frühmorgens, medikamentöse Entblähung günstig
Die häufig indizierte sonographische Beurteilung der abdominellen Aorta erfolgt ganz überwiegend durch 2D-Sonographie im Rahmen der konventionellen Abdomen-Sonographie und wird hier nicht weiter berücksichtigt. Die Indikationen für Diagnostik im abdominellen Bereich außerhalb der Bauchaorta und der Nierenarterien (die aufgrund ihrer besonderen Bedeutung nachstehend gesondert beschrieben werden) umfassen die Abklärung einer Angina abdominalis durch Stenosen der Mesenterialarterien, die Beurteilung einer Rechtsherzinsuffizienz mit unterer Einfluß- und Leberstauung, die Abklärung einer portalen Hypertonie mit ggfs. zu erhebenden Hinweisen auf die Ätiologie, ferner seltenere Fragestellungen wie z.B. Milzvenenthrombose bei Pankreasprozeß und Lebervenenthrombose (Budd-Chiari-Syndrom).
Farbduplexsonographie der Nierenarterien
Bei Verengung der Nierenarterien durch Atherosklerose oder infolge angeborener fibromuskulärer Dysplasie kommt es zur Durchblutungsstörung der betroffenen Niere, die in der Folge blutdrucksteigernde Hormone ausschüttet. Hierdurch kann eine Verengung der Nierenarterien Bluthochdruck verursachen oder verstärken. Bei Patienten mit schwer einstellbarem oder in jungen Jahren auftretendem Bluthochdruck ist daher der Ausschluß einer Nierenarterienstenose wichtig. Die Farbduplexsonographie der Nierenarterien steht hierbei an erster Stelle, da sie keine Strahlenbelastung verursacht und in der Hand des erfahrenen Untersuchers zuverlässig ist. In einigen Fällen kann ergänzend eine Untersuchung der Nierenarterien mit Kernspintomographie, Computertomographie oder Katheterangiographie notwendig werden.
Lebenslauf
- Studium der Humanmedizin an der medizinischen Fakultät der Technischen Universität München 1987-1993
- Ausbildung: 1994-2003 Innere Medizin und Kardiologie im Städtischen Klinikum München-Bogenhausen
- ab 2000 ausgiebige Hospitation Angiologie Klinikum München-Bogenhausen
- DRG-Beauftragter im Städtischen Klinikum München-Bogenhausen
- 01.04.2003 Niederlassung als Facharzt für Innere Medizin-Kardiologie in Dorfen
- ab 01.01.2004 Tätigkeit als Belegarzt und Konsiliararzt für Innere Medizin und Kardiologie am KHS Dorfen
- 01.07.2005 Gründung Medizinisches Versorungszentrum Dorfen
Fachgesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
Deutsche Gesellschaft für Angiologie
Europäische Gesellschaft für Kardiologie
Berufsverband niedergelassener Kardiologen e.V.
Berufsverband der Fachärzte für Kardiologie in freier Praxis e.V.
Sprechzeiten
Termine nach Vereinbarung
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Montag bis Donnerstag 16.00-19.30
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