Endoskopie/Gastroenterologie
Die Gastroenterologie als ein sehr wichtiges Teilgebiet der Inneren Medizin. Sie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie der damit verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspreicheldrüse. Ein besonderer Schwerpunkt innerhalb des Fachgebietes Gastroenterologie liegt auf der Endoskopie, weitere Schwerpunkt sind die Hepatologie (Lebererkrankungen) und die gastroenterologische Onkologie.
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt zunehmend auf der Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der Leber. Hier sei vor allem die Vorsorgekoloskopie genannt, aber auch die Verhinderung der Ausbildung einer Leberzirrhose.
Selbstverständlich wird im MVZ-Dorfen seit Beginn eine Endoskopie durchgeführt, die sanft und absolut schmerzfrei ist. Dafür erhalten die Patienten, die das wünschen direkt vor der Untersuchung eine Schlafspritze, dadurch schlafen sie während der Untersuchung, sind aber unmittelbar nach der Untersuchung rasch wieder wach.
Für die Untersuchungen werden modernste Geräte verwendet, die immer wieder auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Umfassende Überwachungseinrichtungen sorgen dafür, dass die Pat. während und nach der Untersuchung immer kontrolliert tief schläft. Dadurch können die beiden Experten eine komplikationslose, absolut schmerzfreie Untersuchung garantieren. Ein großes Team an Mitarbeiterinnen kümmert sich vor, während und nach der Untersuchung individuell um jeden Patienten. Vor allem in den Fragen der Vorbereitung zu den Untersuchungen (z.B. Magen- und Darmspiegelung) stehen sie mit großer Geduld und viel Zeit telefonisch und im persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Die endoskopischen Untersuchungen werden nur durch die sehr erfahrenen Untersucher Dr. Christian Zillinger und Dr. Ludwig Rudolf durchgeführt. Diese haben umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Kliniken der Maximalversorgung gesammelt. Selbstverständlich herrschen optimale hyggienische Bedingungen, das MVZ wird regelmäßig hygienisch überwacht und ist von der kassenärztlichen Vereinigung Bayern zertifiziert.
Für die Menschen in der Region bedeutet diese Einrichtung eine wohnortnahe medizinische Betreuung auf höchstem Niveau. Von den Experten werden alle gängigen Untersuchungsmethoden angeboten, wodurch zeitraubende und anstrengende Doppeluntersuchungen vermieden werden. Durch die belegärztliche Tätigkeit in der Klinik Dorfen können auch komplexe Krankheitsbilder aus dem gesamten Bereich der inneren Medizin kompetent und fachgerecht behandelt werden.
allgemeine Informationen zur Gastroenterologie unter Wikipedia/Gastroenterologie
Krankheitsbilder
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Hier vor allem
- Schmerzen im Bereich des Bauches
- Blutungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes
- Tumore des Magen- Darmtraktes
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- Funktionelle Magen- Darmstörungen
- Lebererkrankungen
- Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (akute und chronische Pancreatitis)
- Erkrankungen von Gallenblase und Gallengängen (Steine, Entzündungen, Tumor)
- Proktologie (Enddarmerkrankungen)
- Inkontinenzbeschwerden
Leistungsspektrum
- Gastroskopie (ÖGD) einschließlich Polypektomie, Sklerosierung und Banding von Ösophagusvarizen
- PEG und PEJ Anlage
- Vorsorgekoloskopie
- Koloskopie einschließlich Polypektomie und Mucosektomie
- ERCP einschließlich operativen Eingriffen an Gallen- und Pankreasgang
- Bougierung und Stenteinlage bei Stenosen des Verdauungstrakts
- Proktologie: Hämorrhoidensklerosierung, Gummibandligatur
- Sonographie einschließlich Biopsie
- Kontrastmittelsonographie
- Endosonographie
- Kapselendoskopie
- H2-Atemtest (Milchzucker-, Fruchtzuckerunverträglichkeit, bakterielle Fehlbesiedelung des Darmes)
- Sprechstunden für Erkrankungen des Magen-Darmtraktes
- Spezialsprechstunden für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Erkrankungen der Leber
Untersuchungen
Gastroskopie einschließlich Polypektomie, Sklerosierung und Banding von Ösophagusvarizen (Krampfadern der Speiseröhre)
Vorbereitung:
Eine spezielle Vorbereitung zur Untersuchung ist nicht notwendig, jedoch sollte die Untersuchung nüchtern durchgeführt werden. Das bedeutet, dass Sie 8 Stunden vor der geplanten Untersuchung nichts mehr essen dürfen. Trinken ist bis 2 Stunden vor der Untersuchung erlaubt (klare Flüssigkeit, keine Milch).
Dürchführung der Untersuchung
Es wird ein biegsames optisches Instrument, das Endoskop, über die Mundhöhle in die Speiseröhre und weiter in den Magen und Zwölffingerdarm eingeführt. Während der Untersuchung wird zur besseren Beurteilung der Schleimhäute etwas Luft eingeblasen. Um die Untersuchung für Sie angenehmer zu gestalten wird die Rachenhinterwand betäubt und eine Beruhigungs- /Schmerzspritze wird auf Wunsch verabreicht. Falls erforderlich werden Gewebeproben entnommen. Da in der Schleimhaut schmerzempfindliche Zellen nicht vorhanden sind, verspüren Sie davon nichts. Schleimhautwucherungen (Polypen) können so ebenfalls abgetragen und Krampfadern in der Speiseröhre verödet (Sklerosierung) werden.
PEG und PEJ Anlage
Perkutane endoskopische Gastrostomie/ Jejunostomie - Einlegen einer Ernährungssonde durch die Bauchwand in den Magen/ Dünndarm.
Der Eingriff wird üblicherweise in eine Kurznarkose/Sedierung durchgeführt.
Ein biegsames optisches Instrument (das Endoskop) wird durch die Mundhöhle in die Speiseröhre und den Magen, gegebenenfalls auch bis in den Dünndarm vorgeschoben.
Zur Vorbereitung der Sondenanlage wird über das Endoskop der Verdauungstrakt mit Luft gefüllt, um diesen zu entfalten und die geeignete Stelle für das Einbringen der Ernährungssonde festzulegen. Nach örtlicher Betäubung der Bauchwand von außen punktiert der Arzt mit einer Nadel unter endoskopischer Kontrolle durch die Bauchdecke den Magen oder den Dünndarm. Über diesen Punktionskanal wird dann eine Ernährungssonde durch die Bauchwand in den Magen oder Dünndarm eingelegt, über die dann Flüssigkeit und Ernährungslösungen gegeben werden können
Koloskopie einschließlich Polypektomie und Mucosektomie
Die Darmspiegelung ist eine Untersuchungsmethode, die darauf zielt, Dickdarmkrebs und andere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Sie erlaubt die Betrachtung der Darminnenwand, die Entnahme von Gewebeproben (Biopsien) zur mikroskopischen Untersuchung und ermöglicht kleinere operative Eingriffe wie die Abtragung von Polypen.
Wie wird die Untersuchung durchgeführt?
Ein biegsames Endoskop (Koloskop) wird vom After aus in den Dickdarm bis in den Dünndarm vorgeschoben. Um Sicht zu bekommen, wird der Darm durch Einblasen von Luft entfaltet. Gewebeproben werden mit einer winzigen Zange entnommen.
Bereitet die Untersuchung, Schmerzen?
Die Untersuchung kann prinzipiell ohne Betäubung durchgeführt werden. Die meisten Patienten jedoch wünschen zum Untersuchungsbeginn eine beruhigende, schmerzstillende Spritze. Deshalb verläuft für Sie die Untersuchung ohne Beschwerden oder gar Schmerzen.
Was ist vor einer Koloskopie zu beachten?
Die Darmspiegelung erfordert die vollständige Reinigung des Darmes. Ein gesondertes Informationsblatt informiert sie über die Vorbereitungzur Darmspiegelung. ERCP einschließlich operativen Eingriffen an Gallen- und Pankreasgang
Vorbereitung vor Koloskopie (PDF) Vorbereitung Koloskopie mit CitraFleet (R) (PDF)
ERCP (Spiegelung von Gallengang und/oder Bauchspeicheldrüsengang) evtl. mit Papillotomie (Spaltung der Gallengangsmündung)
Darstellung des Bauchspeicheldrüsen- und/ oder Gallengangs (ggf. mit Papillenspaltung [Papillotomie] und/ oder weiteren Behandlungmaßnahmen) Die Darstellung des Bauchspeicheldrüsen- und/oder Gallengangs ermöglicht dem Arzt, die Ursache Ihrer Beschwerden im Bereich der Gallenwege und des Ganges der Bauchspeicheldrüse genauer festzustellen, krankhafte Veränderungen in der Leber, Gallenblase, Gallenwege oder Bauchspeicheldrüse (z.B. Entzündungen, Steine, Tumoren) möglichst früh zu erkennen und ggf. behandeln zu können. Vor der Untersuchung/ Behandlung wird der Arzt mit Ihnen über die Notwendigkeit und Durchführung der geplanten Maßnahmen sprechen. Sie müssen typische Risiken und Folgen sowie die alternativen Untersuchungs-/ Behandlungsmethoden kennen, damit Sie sich entscheiden und in den Ihnen vorgeschlagen Eingriff einwilligen können.
Wie erfolgt die Untersuchung?
Ein biegsames optisches Instrument (das Endoskop) wird durch die Mundhöhle in die Speiseröhre, den Magen bzw. den Zwölffingerdarm bis zur so genannten Papille (gemeinsame Mündung des Bauchspeicheldrüsen- und Gallengangs in den Zwölffingerdarm) vorgeschoben. Über einen durch das Endoskop eingeführten Katheter wird Kontrastmittel in die Papille eingespritzt und das Gangsystem mittels Röntgendurchleuchtung dargestellt.
Zur genaueren Untersuchung oder Durchführung notwendiger Behandlungsmaßnahmen kann eine Spaltung der Papille (Papillotomie) erforderlich sein.
Bronchoskopie einschließlich BAL und transbronchialer Biopsie
die Spiegelung der Luftröhre und der Bronchien ermöglicht dem Arzt , die Ursache von Beschwerden im Bereich der Luftwege genauer festzustellen, krankhafte Veränderungen der Atemwege (z.B. Engstellen, Geschwüre, Blutungsquellen, Fisteln, Tumoren oder unerwartete Fremdkörper) möglichst früh zu erkennen und die beste Behandlung wählen zu können. Vor der Untersuchung werden wir mit Ihnen über Notwendigkeit und Durchführung der geplanten Maßnahme sprechen. Sie müssen die typischen Risiken und Folgen, sowie Alternativmethoden kennen, damit Sie sich entscheiden und in den vorgeschlagenen Eingriff einwilligen können.
Wie erfolgt die Spiegelung?
Die Spiegelung findet in örtlicher Betäubung oder in Narkose statt. Über Einzelheiten und Risiken einer Narkose werden Sie gesondert aufgeklärt.
Die Spiegelung führt der Arzt ein optisches Instrument (das Bronchoskop) in die Luftröhre und weiter bis in ihre Verzweigungen in der Lunge (Bronchien) ein. Mit kleinen Instrumenten (Absaugkatheter, Bürste, Zange oder Punktionsnadel), die der Arzt durch das Bronchoskop einbringt, kann er Proben von Brochialschleim oder kleine Gewebestücke aus Luftröhre, Brochien, Lymphknoten oder Lungengewebe entnehmen.
Unter Umständen ist es erforderlich, die Lungenbläschen mit kleinen Mengen steriler, klarer Flüssigkeit zu spülen. Die gewonnenen Proben können dann auf Krankheitserreger, Zellen oder feingeweblich untersucht werden.
Die einzige alternative Untersuchungsmethode ist eine Röntgenuntersuchung evtl. mit Kontrastmittel. Hierbei kann der Arzt jedoch die Bronchien nicht direkt begutachten, kleine Befunde an der Schleimhaut nicht erkennen und keine Proben zur weiteren Untersuchung entnehmen.
Aufklärung Bronchoskopie (PDF)
Proktologie: Hämorrhoidensklerosierung, Gummibandligatur
Sie sollten vor der Untersuchung mindestens 2 Stunden nüchtern sein. Sie erhalten dann bei uns zur Vorbereitung einen Einlauf. Nachdem der Enddarm gereinigt ist, wird mit einem kurzen Sichtgerät der Enddarm angeschaut. Sollten Hämorrhoiden nachweisbar sein, werden diese in selber Sitzung mit einem Gummiband und/oder durch Unterspritzung verödet.
Sonographie einschließlich Biopsie
Am Untersuchungstag sollten Sie nüchtern sein. Die Sonographische Untersuchung ist schmerzlos.
Wenn eine sonographische Punktion vorgesehen ist, wird nach Desinfektion und örtlicher Betäubung der Haut eine dünne Hohlnadel in das zu punktierende Organ vorgeschoben. Es kann dann in Sekundenbruchteilen ein kleines Gewebestück zur feingeweblichen Beurteilung entnommen werden.
Die Gewebeentnahme, die in vielen Fällen unter Ultraschallkontrolle erfolgt, ist meist schmerzfrei. Dagegen kann die Punktion selbst unangenehm oder schmerzhaft sein. Nicht selten treten danach, in Folge der Zwerchfellreizung, Schmerzen mit Ausstrahlung in die rechte Schulter auf. In diesem Fall erhalten Sie Medikamente gegen die Schmerzen.
Körperliche Besonderheiten können in seltenen Fällen die Gewebeentnahme verhindern und eine Wiederholung der Punktion gegebenenfalls an einer anderen Stelle erforderlich machen.
Kontrastmittelsonographie
Ultraschalluntersuchung von Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren mit einem Echosignalverstärker. Zur besseren Erkennung und Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen (Tumoren). Es handelt sich nicht um eine Röntgenuntersuchung mit Röntgenkontrastmittel, deshalb ist die Untersuchung auch bei bekannten allergischen Reaktionen auf Röntgenkontrastmittel möglich. Auch gibt es bei der Untersuchung keine Strahlenbelastung.
H2-Atemtest
Zunächst wird eine Nüchtern-Probe aus der Atemluft entnommen. Danach erfolgt die Gabe eines Testzuckers (z.B. Laktose = Milchzucker, Fruktose = Fruchtzucker, Sorbit = Zuckeraustauschstoff, Glukose = Traubenzucker) Anschließend wird insgesamt 6 mal halbstündlich in das Messgerät geblasen.
Dauer des Tests: 4 Stunden
Vorbereitung
1. 12-stündige Nüchternphase (gilt auch für Flüssigkeiten, Kaugummi oder Bonbon)
2. 12-stündige Nikotinkarenz.
3. beim Zähneputzen, keine Zahnpasta schlucken
4. Keine Antibiotikatherapie innerhalb der letzten 2 Wochen
5. Keine Koloskopie oder andere Untersuchungen mit Darmlavagen innerhalb der letzten 2 Wochen.
Kapselendoskopie
in Bearbeitung
Endosonographie
in Bearbeitung

